Erfahre mehr über das, was wir sind und was uns antreibt:
Die Bezeichnung 'Landsmannschaft' suggeriert den Meisten erst einmal, dass es sich bei uns um einen Heimatvertriebenenverein handelt, weshalb auch des öfteren bei uns Menschen anrufen, die hoffen, dass wir ihnen bei der Gräbersuche ihrer gefallenen Verwandten o. Ä. helfen können. Dem ist nicht so!

Was sind wir dann?

241_grBei unserem Verein handelt es sich um eine farbentragende und schlagende Studentenverbindung im Coburger Convent, die nunmehr schon seit knapp 130 Jahren besteht. Zweck dieser Verbindung bzw. Grund für eine Mitgliedschaft ist nur in zweiter Linie die Erhaltung studentischer Traditionen (wie zum Beispiel Farben tragen und Mensuren schlagen). In erster Linie geht es uns darum, miteinander und mit vielen anderen Korporierten in Deutschland zu feiern und Spaß zu haben.

Kennen lernen

Durch dieses Feiern lernt man in unserer Gemeinschaft ganz automatisch nicht nur seine eigenen Bundesbrüder (und das sind immerhin fast zweihundert), sondern auch jede Menge anderer interessanter Menschen kennen. Zentrum unserer Feiern ist natürlich unser Verbindungshaus, welches wir seit 1927 in der Kirschenallee 23 in Charlottenburg bewohnen. Das bedeutet aber nicht, dass wir nur in unsern eigenen vier Wänden sitzen und uns selbst bespaßen. Wir bummeln auch ganz gern über die Häuser der anderen Berliner Verbindungen, denn das ist immer der beste Weg, um die Aktiven der anderen Bünde näher kennen zu lernen. Zusätzlich fahren wir auch gelegentlich mal kreuz und quer durch Deutschland, zum Beispiel um einen oder mehrere unserer Freundschaftsbünde zu treffen.

Anfreunden

Verleihung eines Prunkbandes für 100 Semester MitgliedschaftAuch an Treffen unseres Dachverbandes, dem Coburger Convent, nehmen wir natürlich regelmäßig teil, schließlich sind diese die einzige Gelegenheit, mal alle Buben (naja fast alle) des CC auf einmal zu treffen. Insbesondere für die noch nicht so alten Hasen finden sich dabei regelmäßig Gelegenheiten, um sich innerhalb unseres Bundes und des Verbandes zu positionieren und sportlich zu profilieren. Lebenslange und sehr feste Freundschaften bleiben dabei natürlich nicht aus und genau das ist es, was wir uns am deutlichsten auf unsere Fahne geschrieben haben. Denn im Gegensatz zu anderen studentischen Gemeinschaften, wie zum Beispiel Lerngruppen oder WGs ist unsereins sehrwohl daran interessiert, die Menschen, mit denen wir unsere Studienzeit verbracht haben, im späteren Leben auch wieder zu treffen. Und dass das, was wir Lebensbundprinzip nennen, auch wirklich funktioniert sehen wir regelmäßig, wenn sich bei uns auf dem Haus unsere Alten Herren treffen, um auf die gute alte Zeit ein Bier zu trinken.

Lernen

Ein automatisch eintretender Effekt bei diesen Tresenhocken mit examinierten Bundesbrüdern ist, dass wir als junge Studenten von deren Erfahrungen und Fähigkeiten lernen und davon sowohl im Verlauf unseres Studiums, als auch im späteren Leben profitieren können.

Einen ähnlichen Profit fürs Leben ziehen wir aus der Tatsache, dass wir unser Zusammenleben, unser Semesterprogramm, unsere Feste und Couleurfahrten in Eigenverantwortung organisieren und in Eigenregie durchführen.

Machen

Solltest Du jetzt diesen Text bis zu dieser Stelle gelesen haben, bist Du entweder schon ein Brandie oder hast schlichtweg Interesse an unserem verschrobenen Zeitvertreib. Sollte Letzteres der Fall sein, dann ziere Dich bloß nicht, bei uns mal vorbeizuschauen oder wenigstens anzurufen. Wir sind zwar irre, aber nicht gefährlich. Ach ja noch was zum Schluss: Gäste haben bei uns Freibier!!

Und gib bitte nichts auf den Unsinn, der ständig in der Presse steht, von wegen man müsse deutsch sein und gedient haben, um zu uns dazu gehören zu dürfen. Du musst einfach nur männlichen Geschlechts sein (das versteht sich bei einem Männerbund ja von selbst) und an einer Fachhochschule oder Universität in Berlin oder Potsdam studieren. Also wir hoffen, wir lernen Dich bald kennen.